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Integrations

Integration bedeutet Chancengleichheit und Gleichberechtigung

Am Samstag, dem 31. März 2012, fand die Generalversammlung des Forums für die Integration der Migrantinnen und Migranten - FIMM Schweiz - statt. Die ReferentInnen sowie die Delegierten des FIMM Schweiz waren sich einig, dass das Thema Migration auch im kommenden Jahr aufpolitischer Ebene ein «heisses Eisen» sein wird.

Neben den Delegierten des FIMM Schweiz nahmen auch die Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Behörden an der Generalversammlung teil, namentlich aus dem Bundesamt für Migration (BFM) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Ebenso waren Vertreterinnen und Vertreter verschiedener kantonaler Behörden anwesend. Die Delegierten des FIMM Schweiz haben die Vize-Präsidentin Fiammetta Jahreiss für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Damit wird das FIMM Schweiz auch im Jahr 2012 vom bisherigen dreiköpfigen Präsidium nach aussen vertreten. Zudem haben die Delegierten den Projektplan sowie das Budget für die Jahre 2012 und 2013 gutgeheissen. Auf besonders grosses Interesse stiessen die Gastvorträge von Ueli Leuenberger, Präsident der Staatspolitischen Kommissionen des Schweizer Parlaments und Cédric Wermuth, SP-Nationalrat, welche die Migrantinnen und Migranten dazu ermutigten haben, ihren Kampf für  Chancengleichheit und Gleichberechtigung weiterzuführen. In weiteren Referaten sprachen Eric Kaser (BFM) über die Zukunft der Integrationsförderung, Thomas Rüegg (DEZA) über die mögliche Zusammenarbeit zwischen dem DEZA und dem FIMM Schweiz. Auch im Jahr 2012 wird sich das FIMM Schweiz mit der Integrationspolitik befassen. Der Bundesrat hat ein neues Ausländer-und Integrationsgesetz in die Vernehmlassung geschickt. Ende März hat das FIMM Schweiz dazu Stellung genommen. «Die Schweizer Integrationspolitik konzentriert sich auf Defizite, statt auf die Ressourcen der Migrantinnen und Migranten», fasst Emine Sariaslan, die Präsidentin des FIMM Schweiz, die integrationspolitische Stossrichtung in der Vernehmlassung zusammen. Anstatt Kompetenzen der Migrant/innen zu fördern, werden Zwangsmassnahmen entwickelt, für jene, denen es nur schwer gelingt, hier Fuss zu fassen. Integrationspolitik wird so zu einem Instrument zur Migrationssteuerung und zur Abwehr unerwünschter Migrant/innen missbraucht. Der Vize-Präsident des FIMM Schweiz, Maguèye Thiam, hielt in seinem Abschlussreferat fest, dass es um die Jahrtausendwende in der Migrationspolitik auf internationaler Ebene zu einem Paradigmenwechsel kam: Menschen mit Migrationshintergrund werden nicht mehr nur als Personen mit Integrationsproblemen wahrgenommen, sondern auch als potentielle Akteure bei der Entwicklung ihres Herkunftslandes und der Schweiz. Aus diesem Grund nahmen Schweizer Behörden sowie das FIMM Schweiz (als NGO) am Global Forum on Migration and Development (GFMD) teil. Das Forum hat den Zweck, den Dialog zwischen Mitgliedstaaten und ihren Zivilgesellschaften zu fördern. Damit die Migrant/innen sich auch tatsächlich als Akteure einbringen können, fordert das FIMM Schweiz einen starken Einbezug der Dachverbände der Migrant/innen in der Schweiz.

Drei Regeln für die kritische Bewertung anderer

Erste Regel, nie überflüssig und übermässig kritisieren

Schau dich ein wenig um. Kennst du nicht einige Leute, die du nicht gerne siehst? Sei das auf der Strasse oder in der Hochschule, denn der Anblick dieser kalter, unfreundlicher Gesichter und deren freches Mundwerk, verderben dir sofort deine gute Stimmung. Vielleicht ist es gerade diese Person, die du nicht sehen möchtest, denn jedes Mal, wenn du sie getroffen hast, wurdest du so von ihr verletzt, dass du dir gewünscht hast, du hättest sie gar nicht gesehen. Es ist dir sicherlich auch schon passiert, dass du eine dir bekannt Person getroffen hast und dir diese anstatt einer freundlichen Begrüssung und freundlicher Worte sagte: "Hey, du hast aber viele Haare verloren! Graue hast du ja auch schon! Du hast ja richtig zugenommen. Bist ja auch nicht mehr der Schönste?..." Wie viele Leute kennst du, denen du nach ihrem ersten Begrüssungssatz nicht mehr zuhörst? Gespräche mit solchen Leuten enden schnell und mit unehrlichen Begrüssungen. Und jetzt frag dich mal: Bin ich denn auch so?!

Nach Allahs Regel wir derjenige, der andere zu viel kritisiert und sich über sie beschwert, der nur die schlechten Seiten dieser sieht, keinen mehr finden, den er kritisieren kann, denn alle Leute werden ihn meiden. Schauen wir mal was uns unser Prophet, s.a.w.s. in diesen Situation lehrt. Unsere Mutter Aisha, r.a.  beschreibt so des Verhältnis unseres Propheten s.a.w.s. gegenüber seiner Familie: " Der Prophet, s.a.w.s. hat sich nie über das Essen beschwert. Wenn ihm das Essen geschmeckt hat, ass er und wenn nicht, lies er es stehen." Er macht nicht jede Sache zu einem Problem. Enes, r.a. sagte, dass er zehn Jahre dem Propheten gedient hat und dass ihm dieser bei seinen erledigten Aufgaben nie die Frage gestellt hat: Warum hast du das so oder so gemacht? Er hat sich nie über ihn beschwert oder ihm "uff!" gesagt.

Das heisst natürlich nicht, dass wir nicht Ratschläge erteilen oder Fehler übersehen sollen. Wir dürfen aber nicht akribisch jede Kleinigkeit bewerten, vor allem nicht in Fragen des Diesseits. Wir müssen uns angewöhnen über irrelevante Dinge hinweg zuschauen. Wenn uns bewusst wird, dass Kritik nur in wichtigen Angelegenheiten angebracht ist und keineswegs nur dass wir Kritik geübt haben, können wir zur nächsten Regel in Bezug auf den Umgang mit Kritik übergehen.

 

Zweite Regel, kritisiere um jemanden zu verbessern und nicht um ihn zu erniedrigen

Das menschliche Ego zwingt uns immer dazu unser "Ich" dem "Ich" eines anderen überzuordnen in dem wir den anderen erniedrigen und uns loben. Sicherlich habt ihr solche oder ähnliche Dialoge erlebt: " Hast du die Prüfung bestanden?" "Nein..." "Wieso denn nicht? Ich habe bestanden! Ich hatte eine 9. Es war ja auch super einfach. Du hättest mehr lernen solen, du hast sicher gar nicht gelernt." Dieser kurze Dialog enthält in sich eine Kritik. Eine Kritik, die nur eine Anthiphathie gegenüber der kritisierenden Person entfacht. Falls du jemanden kritisierst und du dies als Moslem nicht ausdrücklich mit dem Ziel machst deinen Glaubensbruder zu verbessern, den du liebst, um den du dich sorgst und für den du nur dass Beste willst, dann wird deine Kritik nichts bewirken. Sie bewirkt nur ein Ohrensausen.

Zum Herzen gelangt nur das, was vom Herzen kommt. Lehre von unserem geliebten Gesandten! Als er mit seinen Gefährten vom Hajber los ging und lange unterwegs war, waren alle sehr müde. Es wurde Nacht und sie rasteten um  zu schlafen. Mohammed a.s. fragte wer wach bleiben würde um sie in der Morgendämmerung zu wecken, damit die anderen schlafen könnten. Bilal erklärte sich bereit und die anderen schliefen ein. Vor grosser Anstrengung ermüdete auch Bilal und schlief auch ein so dass alle das Morgengebet verschliefen und sie erst durch die Sonnenstrahlen am Morgen geweckten wurden. Alle schauten zu Bilal. Dieser sagte: "O Gottes Gesandter, mich hat das Gleiche wie dich überkommen." Wie wenn er sagen wollte: ich bin auch nur ein Mensch, der Fehler macht! Mohammed s.a.w.s. sagte nur: "Du hast die Wahrheit gesagt." Das war alles was er sagte, denn was für einen Sinn hätte eine Belehrung in dieser Situation? Später erklärte der Prophet, wie man versäumte Gebete nachholen kann und das war alles. Wie wundervoll doch unser Prophet ist, so weise!

Wo sehen wir uns bei so einer Argumentation? Wichtig bei einer Kritik die einen positiven Efekt haben soll ist, nicht vor anderen kritisieren sonder persönlich im Einzelgespräch. Eimal im Monat Ramdan, kam eine älterer Mann aus der Gemeinschaft zu mir und holte mich zur Seite. Mit sanfter und freundlicher Stimmer verlangte er von mir, ich solle doch öffter mit meinem Gewandt und meiner Ahmediya in den Mihrab treten. Das hat einen schönen Endruck auf mir hinterlassen, dass ich von da an immer wenn ich in den Mihrab trete an seine Worte denken muss.

Ein anderers mal jedoch, erlebte ich wie ein Mann mir vor einer grossen Anzahl Menschen eine Kritik entgegenbrachte. Ich habe gegenüber diesem Mann weder Scham empfunden noch habe ich mir seine Kritik zu Herzen genommen auch wenn sie gerechtfertigt oder auch nicht gerechtfertigt war. Die Gelehrten würden sagen: "Wer seinen Freund diskret berät, der schmückt diesen und berät ihn richtig, wer es jedoch öffentlich tut, der beschämt ihn nur und schwärzt ihn an." Also, Ort und Zeitpunkt sind bei jeder Kritik massgebend. Wenn wir auch diese Regel verstanden haben, gehen wir zum Punk, wie wir jemanden kritiesieren sollen.

 

Dritte Regel, zuerst die Person loben, die du nacher kritisieren möchtest

Bevor du jemanden kritisierst, versuche immer zuerst seine guten Seiten ins Licht zu rücken. Beweise dieser Person, dass deine Kritik nur ein kleiner Tropfen im Meer seiner Guten Fähigkeiten ist. Die Menschen sind erst dann bereit von uns Kritik zu empfangen, wenn sie sehen, dass wir auch Ihre guten Seiten kennen und werten. Der Prophet s.a.w.s. wollte das Abdullah b. Omer mehr Aufmerksamkeit dem zusätzlichen Nachtgebet schenkt. Was hat er gemacht? Er hat ihn zuerst gelobt in dem er sagte: "Ein wundervoller Mensch ist Abdullah!" Dann riet er ihm noch: "Wenn er doch nur noch nachts beten würde ..." Es wird überliefert, dass Abdullah von da an bis ans Ende seines Lebens kein nächtliches Gebet ausgelassen hatte.

Oft ist unser Verhalten gegenüber von Fehlern schlechter als der Fehler selber! Unterbreite den Menschen immer zuerst ihre guten Seiten. Wenn du jemanden sehen würdest der in seinem Geschäft Alkohl anbietet und du möchtest ihn darauf hinweisen, sage zuerst wie doch sein Geschäft gut ist, wie es dort sauber ist und dass er ein fähiger Geschäftsmann ist. Dann erkläre dieser Person doch, wie wichtig es ist sein verdientes Vermögen auf erlaubter, "halal" Weise zu erlangen. So soll die Person das Gefühl nicht haben, dass du sie als schlechten Menschen siehst, sonder als jemanden, dem du nur noch mehr Gutes wünschst.

Merke, der Mensch ist geschaffen als Wesen das Fehler macht, du bist auch nicht fehlerfrei, verhalte dich so deinen Mitmenschen gegenüber, wie du es auch gerne von ihnen erwarten würdest.

Text von Hfz. Ammar Bašić

(übernommen von www.preporod.com / von bosnisch in deutsch übersetzt)

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Korans Verse

And those who came after them say: "Our Lord! Forgive us, and our brethren who came before us into the Faith, and leave not, in our hearts, rancor (or sense of injury) against those who have believed. Our Lord! Thou art indeed Full of Kindness, Most Merciful." 59:10

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